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Kurzes Vorwort zu dieser Seite. Nun, ich habe früher sehr, sehr viel geschrieben, das teilweise auch in Foren gestellt, doch manches hatte dort einfach keinen Platz. Dies Sachen und auch neu geschriebene werde ich hier in meinen Blog geben, lest sie oder nicht, mir ist es egal, teile davon sind wirklich passiert und basieren auf Fakten, die ich dann dort auch aufgelistet habe, teile basieren nur auf Gefühlen und Gedankengängen.
Über Kritik jeglicher Art freue ich mich, will ja schließlich in dem was ich tue weiter kommen und besser werden. Also viel Spaß!

 


 



 

 

Calling them Friends

It’s like thousands of pins and needles which sting every square millimeter of your body. They look down on you. They just see a dirty, muddy, little, spooky ogre. But why do you bear it? Because you know, once they were different. They were the most important people in your life. You had your best time with them, once a long time ago.

Days were so bright, you had fun together. You had your best time in your life, laughing, just being with your friends. They were important for you. That time you nearly did everything for them.

And then you hadn’t got time for your friends. They did things together; didn’t ask you to come with them. First you didn’t think about it. You said that it was because you hadn’t time but after a while you experienced that they didn’t want you back. You weren’t important for them anymore.

And now, look at yourself. They’re having fun together, don’t care if your feelings are good or bad, they punish you if you’re lying on the ground, they hit you when you’ve been hit before. They don’t help you to stay up, they don’t care if you’re hurt or not. You’re lying on the ground, treated and punished by them.

Such people you call friends. While you’re watching them tears come in your eyes and a big needle stings in your heart. You want to cry but you can’t. The tears stay in your eyes and your smile turns plastic.

Why do you call them friends yet? Why?

Because you exactly know that once it was different and it was the best time of your life…

jaja, mein Englisch ist nicht das Beste, ich weiß :P
Trotzdem wollt ich mal was englisches Machen, dieser Text sollte mir helfen über genau das Thema klar zu werden, aber irgendwie hat's nichts gebracht :P Egal ^^

 


 

 

 

Hey, I am alive


Fakten:

Am 28.4.2006 löste sich eine Lawine um ca. 11:30 zwischen der Zehnerkarspitze und der Gamsleitenabfahrt. 7 Personen wurden verschüttet, 5 Schüler 2 Lehrer. Die Nassschneelawine war 40 Meter breit und 6 Meter tief. 6 Personen konnten relativ schnell ausgegraben werden, ein 14 Jähriges Mädchen wurde zwar noch lebendig, aber schon fast tot geborgen. Den Weg ins Krankenhaus überlebte sie nicht mehr, da ihre Körpertemperatur nach 3 ½ Stunden im Schnee unter 15°C gesunken war. 135 Helfer von der Bergrettung, der Bundeswehr und der Alpinpolizei waren im Einsatz.

 

~*~

Bilder von den Menschen, die hilflos vor der Lawine flüchten, zermatern mir das Hirn.

Angst. Angst genauso unter der schweren Schneemasse begraben sein zu können, verfolgt mich zu Tag und bei Nacht.

Hilflosigkeit. Das Bedrückende Gefühl der Hilflosigkeit löst Panik in mir aus. Tränen laufen über meine Wange und ich frage mich, ob ich nicht doch etwas hätte tun können. Immer wieder wird mir gesagt: Nein. Du konntest nichts tun. Du konntest nicht auf die Lawine gehen und graben, weil du dich sonst selbst in Gefahr gebracht hättest. Wenn man mir das sagt, denke ich immer: Aber wir hätten es probieren können. Doch ich spreche es nicht laut aus, da ich genau weiß, dass man mir sagen wird, dass ich mich selbst in Gefahr gebracht hätte und das fahrlässig gewesen wäre. Doch die Hilflosigkeit, das Wissen, das Menschen unter der Lawine verschüttet sind und ich dort eine dreiviertel Stunde oben saß und nichts getan habe, macht mir zu schaffen.

Ich sehe mich immer wieder, wie ich selber unter der Schneemasse liege und andere oben sitzen und nichts tun. Ich bekomme immer weniger Luft, bis es irgendwann ganz schwarz um mich herum wird.

Zwei Minuten. Zwei Minuten waren der Unterschied der der Gruppe und mir gefehlt hat. Wären wir zwei Minuten schneller gewesen, hätte uns die Schneemasse mit begraben. Wer weiß, ob der schwere Schnee uns erdrückt hätte. Wer weiß, ob die Bergungsarbeiter uns alle gefunden hätten. Wer weiß, ob wir den Schwung und den Sturz der Lawine überlebt hätten. Wer weiß.

Verfasst anfang Mai 2006 nach einem Schulskikurs, den ich nie vergessen werde...

 




 

 

Have you ever seen the tears I cried?

Those tears full of pain, disappointment and desperation?

Have you ever seen them?

Those tears which lave down my check every night?

Have you ever seen them?
Those tears I cry every night?

Every night I’m lying on my bed alone, while you are sitting downstairs.

One teardrop detaches another, full of pain.

While you are sitting downstairs I’m dying ‘cause of those feelings inside me.

But you don’t care.

Surely you don’t see them, because you are too blind to see.

You’re too blind to see the pain inside me.

It isn’t important for you what the matter with me is.

You’re just drinking your wine,

Glases and Glases of it

No stop to see.

Why do you do it?

Why can’t you understand that it hurts?

I’m not the only one who’s crying.

Someone else cries.

She cries because of the same reasons than me.

Disappointment and desperation.

She taught me to cry because of these reasons.

And now we can’t stop

Can’t stop to look at you in the evenings,

while you’re drinking more and more

With no stop to see…

 

 

 

 


No comments

 


 

Just asking why. . .

 

Langsam neigte sich die Sonne dem Horizont zu. Das Licht verfärbte sich in ein goldrotes Orange, mit zarten Rosa- und Lilatönen. Die letzen Schäfchenwolken am goldenen Himmel verzogen sich zu einem langen Nebelschwall, bis sie sich nach ein paar Minuten auflösten. Während der Feuerball dem Horizont immer näher kam, verfärbte das Licht die Häuser, die Pflanzen und die Menschen in ein leichtes orange. Die Schatten zogen sich in die Länge und eine frische, kühle Brise wehte die Straßen entlang, die die roten Herbstblätter rascheln ließ. Vögel zwitscherten fröhlich dem Abend entgegen und Passanten überquerten rasch die Straßen, um schnellstmöglich nach Hause zu kommen, um endlich den wohlverdienten Feierabend zu genießen.

Alles in einem war dies einer dieser typischen Sonnenuntergänge, die man in der Stadt öfters hatte in derselben Schönheit und derselben Friedlichkeit wie dieser. Doch trotzdem war jeder Sonnenuntergang etwas Besonderes und in sich so verschieden wie kein anderer. Jedes Mal waren die Farbmischungen anders, die Vögel zwitscherten ein anderes Lied und die Häuser, Pflanzen und Menschen erstrahlten jedes Mal in einer anderen Schönheit als am Abend zuvor.

Doch leider wusste diese Schönheit, diese Friedlichkeit kaum einer zu schätzen. Während der Sonnenball schon anfing hinter dem Horizont zu verschwinden, überquerten die Menschen die Straßen mit genau derselben Hektik wie am Tag. Der Blick starr zu Boden gerichtet und die Gedanken zu Hause vor dem Fernseher mit der Tüte Chips, dem Fußhocker und der Flasche Bier. So schritten alle Menschen voran, die diese kleine, unbedeutende Straße überquerten. Niemand schenkte dem rotorangenen Feuerball auch nur einen Blick, keiner bestaunte die schönen Farben in die ihre Umwelt getaucht wurde, niemand hörte das Zwitschern der Vögel. Keiner. Hektisch setzten sie einen Fuß nach dem anderen voran und eilten über den Zebrastreifen. Kaum einer sah nach links, oder rechts, der Blick war Stur auf den Boden gerichtet. Es würde nur eine winzige Bewegung kosten, einen minimalen Kraftaufwand um den Kopf zu heben. Eine einzige kleine Bewegung und es würde sich eine Tür öffnen, in eine andere Welt. In eine Welt, in der es keine Hektik gabt, keine Autos, keine Kriminalität. Man würde für einen Moment vergessen, welch Stress an einem hing, was für Schwierigkeiten man bewältigt hatte und welche man noch bewältigen musste. Man würde nur für den Moment leben, das Farbenspiel genießen und einfach nur abschalten. Man würde die Erde in ihrer vollen Schönheit sehen, das Auge könnte sich gänzlich entfalten in der Farbenpracht, wenn man diese winzig kleine Bewegung doch nur tun würde.

Doch keiner tat sie. Jeder war viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt, alle dachten an den vergangenen Stress in der Arbeit, an ihren Computer, an ihren Fernseher. Sie überlegten sich, wann sie wieder tanken mussten, wie viel das wohl bei den steigenden Ölpreisen kosten würde und wie viel Verluste sie dadurch machen würden. Alle dachten nur an das Geld und an den eigenen Komfort. Viele dachten an neue Erfindungen, die den Alltag noch leichter machen könnten, viele dachten an andere Menschen, die ihnen noch Gefallen, oder Geld schuldeten. Kein Einziger Gedanke wurde dabei an die Umwelt verschwendet. An die verbundenen Pflanzen, die durch das ganze Co2 erkrankten und schließlich erstickten. Viel zu egoistisch erscheinen diese Leute, die nur daran denken, wie sie am bequemsten von A nach B kamen, keiner dachte daran, dass durch die Straßen viel Lebensraum für Tiere verbraucht wurde. Doch das Schlimme war nicht, dass sie nicht an die Pflanzen und an die Tiere dachten, wie konnte man das bloß von so einer egoistischen Rasse wie den Menschen denken, dass er auch nur an Tiere dachte?

Nein, das Schlimmste war, dass sie sich selbst gegenüber ignorant waren. Menschen ignorierten Menschen, Menschen töteten Menschen, Menschen folterten Menschen. Ist es nicht etwas komisch? Dieselbe Rasse an Lebewesen bekriegt, foltert, tötet und ignoriert sich selbst. Es reicht nicht, dass sie alles rund um die Menschheit ignorieren, Pflanzen, Tiere, ja selbst die Erde an sich, die für sie Lebensnotwendig ist, nein sie ignorieren sich auch noch selbst.

Jeder sah sich selbst als Individuum und außer ihm gab es niemand anderen. Keinen. Alles war nur dafür da um es dem Einzelnen recht zu machen, die anderen wurden dabei aus dem Gehirn gelöscht. Doch mit diesem Verhalten zerstörten sie alles. Es fing klein an, doch wenn man sich überlegt, wie Kleinigkeiten so ausschlaggebend sein können, stockt man doch in seinem regelmäßigen Schreiten nach Hause. Kaum einer war Fähig seinen Müll in die nächste Mülltonne zu schmeißen. Viele waren sich zu fein um dem schmutzigen Ding zu Nahe zu kommen. Sie warfen es einfach in den nächsten Rasen, der sah ja noch so schön sauber aus. Niemand dachte dabei an die Auswirkungen auf den Rasen, was ja eigentlich noch nicht so schlimm wäre, wenn es nur der Rasen wäre. Doch die ganzen schädlichen Stoffe, die in manchen Materialien drin waren, versickerten in das Grundwasser und verseuchten es. Sie verseuchten das Wasser, das sie selbst zum Trinken benötigten. Klingt das nicht etwas skurril?

 

Oder das Rauchen. Wie sieht es aus mit dem Rauch der die eigene Lunge schädigt? Hierbei geht es ja nicht um den einzelnen, es geht um alle anderen die durch den Zigarettenqualm zu Schaden kommen, weil der einzelne nicht fähig ist seine Sucht unter Kontrolle zu halten.


Das sind nur zwei von vielen Beispielen, doch das Aufzählen von mehreren Beispielen bringt auch nichts, da nicht mal das Abdrucken von Warnungen auf Schilder etwas bringt und das sollte, man würde es annehmen, etwas effektiver sein als dies.

Würde man seinen Kopf doch nur einmal, für einen Augenblick heben und den roten Feuerball betrachten, während man stur nach Hause schreitet, würde man sein Auge nur einmal entfalten und durch die Farbpracht schweifen lassen, würde man vielleicht über solch eine Kleinigkeit nachdenken und sie vielleicht sogar ändern. Vielleicht würde man nicht so egoistisch und selbst bezogen sein, würde man doch nur einmal den Kopf heben und die Schönheit der Welt betrachten.

Ein Gedankengang nach einem Längeren Gespräch mit einem Bekannten

 





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